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Juden in Bleckede

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Grabstein Nr. 34 Grabstein Nr. 34

 

 Grabstein Nr. 34

 

 

 

Übersetzung:

  1. Hier ruht
  2. die Frau, Frau Jelle, Tochter des
  3. Rabbi Naphtali, Frau des Kameraden
  4. Rabbi Meschullam, Sohn des Rabbi Mendel
  5. und sie ging (aus dem Leben zum HERRN) am Tage
  6. dem Abend des heiligen Schabbat, d. 6. Siwan und wurde begraben am Tage
  7. am Sonntag, ...
  8. Ihre Seele werde eingebunden in das Bündel der Lebenden

 

verso:

1 Jelle Sußmann
2 geb. Weinsdorf
3 geb. zu Celle d. 20. Juli
4 1761
5 gest. d. 7. ]uni 1844

 

Zur Person: Jelle Weinsdorf oder Warndorf war die Frau des einzigen Bleckeder Schutzjuden, der 1802 die Erweiterungsurkunde - als ,,Susmann Herz" - unterschrieben hat und den wir heute nicht mehr auf einem Grabstein ,,vorweisen" können. Nach seinem Tod hat Jette Heine - wie sie sich ebenfalls nannte - den Ellenwarenhandel fortgeführt, bis auch sie an ,,Schlagfluß starb. Von ihren Kindern finden wir hier nur noch ihren Schwiegersohn Joseph Elkan (Nr. 26), ein weiterer Schwiegersohn und eine Tochter finden sich auf dem Hitzacker Friedhof.

Zum Stein: einfache Grundform mit eingezogenem Halbrund.

 

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